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Schlüssel zum guten Klima / Architekturjournal 10/2013

Schlüssel zum guten Klima

Architekturjournal

Heizen und Kühlen mit Beton etabliert sich vom Expertenwissen hin zum Standard für lebenszykluskostenorientierte Gebäude. Diese Technologie bringt Architektur, Ökologie und Ökonomie unter einen Hut.

In der Ausgabe 309 des Architekturjournal Wettbewerbe 309 werden über die Erfahrungen des Büro Käferhaus von Ing. Wieland Moser im Bereich des Wohn- und Bürobaues berichtet. (Hier der Link zum ganzen Beitrag)

Architekturjournal_Wettbewerbe_309

Auszug aus dem Beitrag:

Wieland Moser, TB Käferhaus, betont, dass für Bauteilaktivierungsprojekte lngenieur-Know-how nötig ist, aber
auch das Bauherrenbewusstsein für ökologische und nachhaltige Lösungen. Er setzte bereits vor knapp zehn
Jahren bei der Wohn- und Bürohausanlage Thürnlhof im 11. Bezirk in Wien, eine BauteilaKtivierung um - die Nutzer
sind zufrieden, die Energiekosten gering. Die Wärmeverteilung erfolgt durch dezentralen Wohnungsstationen.
Mittels einer reinen Deckenstrahlungsheizung wird ein stabil temperiertes Raumklima mit dem Effekt einer
ausgeglichenen Strahlungswärme über die gesamte Raumfläche geschaffen. Die Heizleitungen sind dicht unter der Oberfläche der Betondecken verlegt, sodass eine reaktionsschnelle Bauteiltemperierung erreicht wird. Das Schwimmbadwasser wird über Solarmatten auf dem Flachdach erwärmt.

Verschmelzung von Massivbau und Leichtbau

Warum noch nicht mehr Wohnbauten mit Bauteilaktivierung realisiert werden, erklärt Moser so:
„Einerseits müsste dazu der Gesetzgeber entsprechende Vorgaben liefern. Andererseits sehe ich immer noch zwei Denkrichtungen in Österreich, die sich eher bekriegen als ergänzen: Der Leichtbau und der Massivbau.
Doch Moser hält ein Zusammenschmelzen der beiden Philosophien als eine durchaus attraktive und realistische Vision:
„Mit Hilfe der Solartechnologie kann ich mühelos auch im Leichtbau eine Bauteilaktivierung implementieren - ich
brauche dazu nur eine Betonplatte. Mit den neuen, technischen Materialien kann ich zusätzlich Speichermasse gewinnen, damit steht den Wänden aus Leichtbau nichts mehr im Wege."
Im sozialen Wohnbau nennt Moser den Preisdruck als Grund für die Zurückhaltung in puncto Bauteilaktivierung und Solarenergienutzung:
„Denn diese Projekte erzwingen eine viel genauere Planung und einfach mehr lnvestition in den Entwurf des Projekts. 08/15-Planungen reichen dafür nicht aus.
Aus bauphysikalischer Sicht gibt es laut Moser nur Vorteile, „denn Beton ist ein einfacher Baustoff".